Was ist das eigentlich?
Der Dwinity Vault Marketplace lässt dich an deinen eigenen Daten verdienen — ohne dass du sie hergibst. Du behältst die Hoheit, bekommst aber Geld wenn jemand aggregierte, anonyme Insights aus dem Pool kauft, in dem du Mitglied bist.
Wie funktioniert das, ohne Privacy zu opfern?
Wenn du deine Strava/Spotify/Health-Daten hochlädst, läuft der Pseudonymizer direkt in deinem Browser. Vor dem Upload werden Namen, exakte GPS-Koordinaten und IDs entfernt oder gehasht. Der Server sieht nie deine Klartextdaten.
Beim Klick auf "Wallet verbinden & eintragen" passieren zwei Dinge:
- Deine pseudonymisierten Daten werden AES-verschlüsselt und auf Storj abgelegt (verschlüsselt mit einem Key, den nur ein vertrauenswürdiges Compute-Modul kennt — nicht mal der Vault-Server)
- On-chain wird eine
commitment-Hash deiner Daten registriert, plus deine Adresse und die Größe deines Beitrags (in Bytes)
Du bist jetzt Pool-Mitglied. Deine on-chain Adresse ist die Quittung — niemand muss wissen wer du bist, nur dass du beigetragen hast.
Käufer (Researcher, Marken, andere Apps) zahlen in USDC oder DWIN für eine Query auf den gesamten Pool, nicht auf einzelne Personen. Das Compute-Modul entschlüsselt die Pool-Daten in einer Sandbox, rechnet die aggregierte Antwort aus, und liefert NUR die Antwort zurück (k-Anonymity ≥ 5). Keine Rohdaten verlassen den Pool.
Bei jedem Kauf werden die Einnahmen automatisch on-chain verteilt:
- 70 % an aktive Contributors — proportional zur Beitragsgröße (Bytes)
- 20 % in die Pool-Treasury (Reinvest, Worker-Hosting)
- 10 % an die Dwinity-Plattform
In deiner Inbox siehst du alle Pool-Events. Mit einem Klick auf "Claim" holst du deinen Anteil per On-Chain-Tx in dein Wallet.
Was du jederzeit machen kannst
- Withdraw: Deine Contribution aus dem Pool nehmen — die verschlüsselten Daten werden gelöscht (DSGVO-konform), bereits verdiente Rewards bleiben
- Wallet-Wechsel: Recovery via Seed-Phrase, du kannst jederzeit das Wallet wechseln — Dwinity hat keinen Zugriff
- Pro-Mode: Toggle oben rechts blendet alle technischen Details (Tx-Hashes, Contract-Adressen, Commitment-Hashes) ein — für Techniker und für Skeptiker, die alles selbst verifizieren wollen
Phase & Status
Aktuell läuft der Marketplace auf Avalanche Fuji Testnet mit Mock-USDC und Mock-DWIN — keine echten Werte werden bewegt. Sobald die Smart Contracts extern auditiert sind, geht's live auf Avalanche C-Chain.
Das Compute-Modul ist Phase 3c — bis es fertig ist, sind die Pool-Stats handverdrahtet (das siehst du in der Wrapped-Story als Percentile-Hinweise). Sobald der Worker live ist, kommen echte Aggregate aus deinem Pool, und Buyer können echte Queries fahren.
Du fragst dich: Warum macht ihr das?
Datenökonomie ist heute kaputt. Plattformen sammeln deine Daten, verkaufen Modelle daraus, du siehst nichts davon. Wir flippen das um: Self-Custody als Default, Daten-Pools als Genossenschaft. Du behältst deine Daten, der Pool wird zur Verhandlungsmacht, jeder Contributor verdient mit. Keine Plattform-Mittler die kassieren.